Pinpointer
Bei einem Pinpointer handelt es sich um ein Punktortungsgerät, mit dem der Schatzsucher ganz genau die Lage eines metallischen Gegenstands feststellen können, nachdem das Metallsuchgerät den Gegenstand bereits angezeigt hat. Oft sind die regulären Metalldetektoren nicht wirklich genau was die genaue Lage und Tiefe des Bodenfundes angeht, auch wenn einige Detektoren sogar einen Pinpointer integriert haben, was beispielsweise beim Garrett Ace 150 und Garrett Ace 250 der Fall ist. Allerdings ist auch dort der eingebaute Pinpointer nur für die grobe Lagebestimmung geeignet. Außerdem ist es sehr unangenehm, gerade bei kleinen Objekten die genaue Lage auf diese Art und Weise zu ermitteln.
Aus diesem Grund sollten Sie sich eine externe Punktortungssonde als Handgerät zulegen. Diese Taschenortungsgeräte sind in der Regel recht klein und lassen sich schnell und einfach in der Jackentasche oder im Rucksack verstauen. Ein Pinpointer eignet sich auch sehr gut um den Aushub nochmals genau nach übersehenen Metallteilen (Münzen, Schmuck, Orden, Erkennungsmarken) abzusuchen.
Nachdem Sie den Pinpointer eingeschaltet haben, wird anhand von Farben und Tönen angezeigt, wie weit und in welcher Richtung das gesuchte Objekt befindet. Auch Anfänger gewöhnen sich sehr schnell an den Umgang mit einem Pinpointer. Die Geräte sind häufig auch Spritzwassergeschützt oder wasserdicht und können somit auch bei Regen und in schlammigem Gelände eingesetzt werden. Sie sollten allerdings nicht als Grabungswerkzeug missbraucht werden. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, sind die Pinpointer zum Grossteil aus Kunststoff hergestellt. Die Energie wird durch Batterien gewährleistet. Dabei sollten Sie möglichst auf wiederaufladbare Akkus zurückgreifen um sowohl Ihren Geldbeutel als auch die Umwelt sinnvoll und nachhaltig zu schonen. Ein sinnvoller Tip ist es bei Regen oder vielleicht sogar generell den den Pinpointer in einer Plastiktüte zu verpacken und diese zu verknoten. Der Funktionsumfang der Punktortungssonde wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Die gängigsten Laserpointer sind wohl die Modelle Uniprobe (um 150 Euro), Vibra-Pobe 560, Bounty Hunter (aus den USA, um 50 Euro), Merlin, Sherlock, Whites Bullseye II (aus den USA, um 100 Euro), Garrett Pro Pointer.
Im folgenden Video können Sie sehen, wie ein Pinpointer im Ausseneinsatz benutzt wird:
Doch auch im eigenen Haus und auf der Baustelle kann ein Pinpointer bei der Kabelsuche nützliche Dienste erweisen. Wenn Sie mit dem Bohrer ein Loch bohren wollen, sollten Sie den Untergrund/die Wand vorher genau nach verdeckten Kabeln und Rohren absuchen, um keinen Kurzschluss zu verursachen und möglicherweise sogar das eigene Leben durch einen Stromschlag zu riskieren. Auch ein Wasserschaden durch eine angebohrte Wasserleitung kann ausgesprochen unangenehme Folgen für Sie und Ihre Wohnung haben.
Doch nicht nur bei Sondengängern sondern auch bei Sicherheitsdiensten auf Flughäfen, bei Polizei und Militär werden Pinpointer benutzt, um Passanten/Besucher nach Metallteilen und versteckten Waffen oder anderen verbotenen Gegenständen abzusuchen. In einigen Ländern gehören Pinpointers sogar zur Standardausrüstung der Polizei.
