Garrett Ace 250 Erfahrungsbericht
Nachdem ich mich ausführlich über das Suchen mit Metallsuchgeräten informiert hatte, wollte ich mit einem nicht zu teuren Gerät einsteigen, dass mir dennoch die Möglichkeit bietet auch Fundstücke auszumachen, die tiefer als direkt unter der Oberfläche liegen. Aus diesem Grund entschied ich mich für einen Metalldetektor der Marke Garrett.
Zur Auswahl standen der Garrett Ace 150 und der Garrett Ace 250. Der Ace 250 hat nur einige wenige Features mehr, doch entschied ich mich aufgrund des geringen Mehrpreises für diesen Metalldetektor. Über eine Internetauktion kaufte ich für ca. 250 Euro inklusive Detektortasche und Informationsvideo mein neues Metallsuchgerät von Garrett.
Natürlich konnte ich es nicht abwarten, das neue Metallsuchgerät sofort auszuprobieren. Der Umgang mit dem Ace 250 von Garrett ist recht schnell zu lernen, am besten informieren Sie sich schon vorab über die verschiedenen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Meine ersten Funde bestanden nur aus Müll und rostigen Nägeln, doch dann fand ich scharfe Munition aus dem zweiten Weltkrieg und die ersten Münzen. Wirklich spektakuläre Funde habe ich bisher noch nicht gemacht, aber auf jeden Fall macht die Suche mit einem Metallsuchgerät riesigen Spaß.
Bei der Einstellung des Ace 250 kommt es darauf an, auf welchem Boden gesucht werden soll. Generell sollten Sie das Metallsuchgerät im "All-Metal" Modus betreiben, um möglichst kein Signal zu überlaufen. An den Tönen welche das Suchgerät von sich gibt können Sie häufig bereits hören, welche Metallart sich unter Ihrem Sondenkopf verbirgt. Auf jeden Fall lohnt es sich, rechtzeitig vor der eigentlichen Suche einen Probegang mit einigen selbst vergrabenen Objekten durchzuführen. An Stränden ist es empfehlenswert, die Kronkorken aus Aluminium über das Display des Garrett auszublenden. Trotzdem werden Sie des öfteren noch Alufolien und andere ähnliche Objekte sinnlos ausgraben. Diese sollten Sie dann auch fachgerecht entsorgen und nicht einfach in die nächste Ecke werfen. Der Pinpointer des Ace 250 funktioniert zuverlässig aber irritiert bei meinem Gerät desöfteren. Sehr oft findet man das gesucht Objekt im Aushub auch einfach nicht. Aus diesem Grund werde ich mir selbst langfristig auf jeden Fall noch einen geeigneten externen Pinpointer zulegen. Das beigelegte Schulungsvideo von Garret ist auf Englisch aber trotzdem leicht verständlich und auf jeden Fall von Vorteil. Dort werden auch die Funktionen "All Metal", "Jewelery", "Custom", "Relic" und "Coins" ausführlich erklärt. Eine deutsche Version dieses Schulungsvideos gibt es bisher leider noch nicht. Den Film können Sie sich hier ansehen:
Der Garrett Ace 250 ist eigentlich für den amerikanischen Markt konstruiert, wo die Münzen aus anderen Metallen hergestellt sind. Aus diesem Grund sollten Sie bei einer Nutzung dieses Schatzsuchgeräts in Europa diese Funktion besser nicht benutzen. Ich selber suche auf vermülltem Gelände mit Nägeln usw. eher im Jewelery Modus während auf dem Acker recht weit draussen sich der All-Metal Modus deutlich mehr bewährt hat. Die "Sensivity" - also Sensivität sollte generell nie auf maximal eingestellt sein und ist im wesentlichen von dem Suchumfeld abhängig. Auf dem Acker sollte es schon etwas mehr sein, während am Strand fast alle Münzen nur knapp unter oder sogar direkt an der Oberfläche liegen. Dies kommt wohl daher, dass tiefer liegende Funde von Sondlerkollegen schon längst abgesammelt worden sind.
